Übung mit der Jugendfeuerwehr

 

Am 06.10.07 hatten wir wieder einmal eine Übung mit der Jugendfeuerwehr. Diejenigen die 13 und älter waren trafen sich um 12.00 Uhr vor dem Jugendraum, wo wir uns unsere Helme und Jacken schnappten und gleich mit den uns zugeteilten Autos auf einen Busparkplatz am Buchhügel fuhren. Dort trafen wir uns mit der Jugendfeuerwehr und starteten mit Blaulicht und Sirene zum Tambourbad wo die Übung stattfinden sollte.

Wir fragten uns, was uns dort wohl erwarten würde und die Nervosität machte sich bei einigen von uns dann doch bemerkbar. Zeit um nervös zu sein hatten wir dann letztendlich doch nicht, denn sobald wir an dem, von außen nicht mehr als ein solches erkennbares, Schwimmbad angekommen waren, wurden uns auch schon die ersten Verletzten entgegengetragen. Wir verbanden die Wunden der Person und versorgten sie soweit es ging, bevor wir uns dann auf den Weg durch die mit Dornen und anderen Pflanzen verwucherten Liegewiesen machten.

Das erwies sich als gar nicht so einfach, denn darauf zu achten, dass man nicht der länge nach im Schlamm landet und auch noch nach anderen Verletzten Ausschau zu halten, ist leider nicht so simpel, wie es klingt. Irgendwie schafften wir es dann doch und brachten nach einander alle der Verletzten(-Darsteller) auf denn Sammelplatz und versorgten die Verletzungen.

Da gab es erstaunlich echt aussehende Handamputationen, Verbrennungen, Knochenbrüche und Bewusstlose, die alle behandelt und betreut werden wollten.

Der Pyrotechniker, der ganze Arbeit geleistet hatte und unzählige Kracher und andere Explosionen in die Luft gejagt hatte, schaffte es nicht nur dafür zu sorgen, dass wir uns immer wieder erschreckten,  sondern auch die Nachbarn soweit zu kriegen, dass sie verwirrt die Polizei anriefen um zu melden, dass es laute Schläge und Rauchentwicklung im Tambourbad gebe.

Von dem Allem bekamen wir erst mal gar nichts mit, denn wir waren mehr als genug mit den Verletzten beschäftigt und so gingen die zwei Stunden wie im Flug vorüber.

Nachdem alle Verletzten behandelt und Transportfähig gemacht wurden, beendeten wir die Übung und räumten den Müll, den wir verursacht hatten, zusammen. Auch alle Tragen und anderen Dinge, die wir benutzt hatten, brachten wir zurück an ihren ursprünglichen Ort.

Nach den Aufräumarbeiten fuhren wir mit der Jugendfeuerwehr im Schlepptau zurück zu unserem Jugendraum und aßen dort ein etwas spätes Mittagessen. Nach etwa einer Stunde machte sich dann auch die JF auf in Richtung Heimat. Nach dem Aufräumen, beendeten auch wir dann diesen aufregenden Tag.

by Nathalie Roskaritz

 

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