Selbstverteidigungsseminar vom 27.11.2009 - 29.11.2009

Am ersten Adventwochenende vom 27.11.09 bis zum 29.11.09 fand ein Selbstverteidigungsseminar statt das von der Landesjugend organisiert wurde und an dem alle über 12 Jahren teilnehmen konnten. Auch wir waren wieder einmal mit dabei und fuhren am Freitagnachmittag in die Jugendherberge in Mücke wo wir an den kommenden zwei Tagen die Grundtechniken der Selbstverteidigung lernen sollten.

Angekommen verfrachteten wir unsere Koffer erst einmal in die Bungalows und nach einem Abendessen fanden sich alle Teilnehmer zu einer kurzen Begrüßungsrunde in unserem Seminarraum ein. Didi, Trainer  für Gewaltpräventation, Konfliktmanagment und Selbstbehauptung, und auch wir stellten uns kurz vor. Wir erstellten eine Liste, auf der festgehalten wurde, welche Wünsche wir für das kommende Wochenende haben und was wir lieber nicht machen möchten. Außerdem wurden wir gebeten jeder drei Dinge, die wir besonders gut können, auf ein Blatt zu malen und es anschließend vorzustellen. Ziel der Übung war es, sich und seine Stärken selbstsicher vor der Gruppe zu präsentieren. So endete der Freitag und alle waren gespannt auf den nächsten Tag, an dem der größte Teil des Trainings stattfinden sollte.

Der Samstag begann für uns um eine ausnahmsweise mal humane Uhrzeit. Um halb neun frühstückten wir und ehe wir uns versahen befanden wir uns in der Turnhalle und wärmten uns auf. Nachdem wir eine abgewandelte Form des Fangens gespielt hatten, bei dem wir uns, sobald wie gefangen worden waren auf den Boden legen mussten und laut um „Hilfe“ zu schreien um gerettet werden zu können, und wir alle schon ein wenig außer Puste waren, begann das Training. Schon nach kurzer Zeit wurde uns bewusst, wie unkonditioniert wir doch alle waren und langsam ahnten wir, dass der Tag wohl mehr als ein kleines ziepen in unseren Muskel zurücklassen würde.

Nach knappen zehn Stunden, in denen wir die verschiedensten Verteidigungstechniken gegen noch unzähligere Angriffsvarianten gezeigt bekamen, verließ uns dann doch die Kraft und wir beschlossen, dass Training zu beenden. Nach dem Abendessen fuhren wir noch einmal in eine Indoor-Minigolfhalle um den Abend ausklingen zu lassen.

Am nächsten Tag wiederholten wir noch mal die wichtigsten Techniken und waren zufrieden mit dem Ergebnis. Auch wenn es immer schwerer geworden war, so ist es uns doch gelungen eine Vielzahl an Hebeln und Drehungen zu behalten. Nach einer Abschlussrunde und einem kurzen Feedback, das äußerst positiv ausfiel, machten wir uns mit einem Muskelkater, der uns wohl noch die nächsten Tage begleiten würde, und einem leisen Stolz, dass wir das Wochenende heil und erfolgreich absolviert hatten, auf die Heimreise.

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