Interaktionstraining im Abenteuerpark Offenbach

Der BJW stand nun wieder vor der Tür und da nicht nur Allgemeinwissen und Fähigkeiten in der Ersten Hilfe, sondern auch ein guter Gruppenzusammenhalt notwendig sein wird, führte uns unser Weg am 21.04.2012 auf den Bieberer Berg und in den sich dort befindlichen Fun-Forest. Der Übungstag sollte also nicht einmal mehr sein Augenmerk auf Fallbeispiele und Erste-Hilfe, sondern auf unsere Teamfähigkeit legen, weshalb wir ein Seminar zur Förderung der Gruppendynamik besuchten.

Beginnen sollte das Seminar mit einer Runde klettern in den Bäumen Offenbachs. Nach einer kurzen Einweisung und nach dem Durchklettern des Einweisungsweges durften wir ab in die Natur und rauf auf die Bäume. Nach zwei Stunden klettern meldeten sich schließlich auch unsere Bäuche, denn sie hatten Hunger. Lecker Pizza stand auf dem Speiseplan. Nach dem Essen wartete schon unser Referent auf uns, denn es sollte endlich losgehen mit unserem Teamtraining. Unsere erste Aufgabe bestand darin, das die zwei Teamleader ihre Gruppen, die die Augen verbunden hatten, in einer Polonaise mit Anweisungen über holprige Waldwege, durch Äste, an Hindernissen vorbei lotsen sollten und sie sollten die ganze Zeit mit ihren Gruppen reden, es durfte nie still sein. Quer durch den Wald wurden die Gruppen geführt zum Teamparcour. Dieser bestand aus diversen Hindernissen, wie einem Riesennetz, Schaukeltreppen, Drahtseilen, Lavaplatten und Holzstämmen zum Überwinden. Die Aufgabe war, dass die gesamte Gruppe auf Zeit durch diesen Parcour musste, was ohne Hilfe untereinander natürlich nicht möglich war. Während des Parcours fing das Wetter an, uns einen Strich durch die Rechnung zu machen und es regnete ohne Ende. Doch wir machten weiter, schließlich waren wir ja zum Üben hier. Unseren nächsten Gegner dann sahen wir in einem Seil, das in einem Metern Höhe gespannt war. Wir alle mussten auf die andere Seite, ohne das Seil zu berühren. Resultat hieraus waren schmutzige Hosen, ein Absturz und wahrscheinlich ein blauer Oberschenkel, doch wir hatten es geschafft, alle über das Seil zu bekommen. Wieder einmal ist uns klar geworden, Teamarbeit ist verdammt wichtig und ohne geht es nicht, vor allem nicht in unserem Hobby, wir gehören zusammen und das soll auch so bleiben.

.