Kanufreizeit vom 12. - 17.07.2013

 

Wieder einmal war es soweit, unsere diesjährige Kanutour stand an. Wir trafen uns am Freitag dem 12.07 um 10:00 Uhr am Jugendraum um diesmal nach Lahnstein zu fahren. Dort angekommen, luden wir erst einmal den LKW aus, auf dem unsere Verpflegung, unsere Zelte, Feldbetten und unsere Küche untergebracht waren.

Da jeder mit anpackte, wurden wir schnell fertig mit dem Aufbau und konnten uns nun in den Zelten unseren Schlafplatz einrichten. Den restlichen Nachmittag hatten wir Freizeit und konnten unseren Spieleanhänger, der natürlich wie immer auch dabei war, ausladen und somit die Hüpfburg, wie auch unser Trampolin aufbauen.

Gegen 17 Uhr aßen wir zu Abend. Die Besonderheit diesmal dabei war, dass wir alleine kochten. Jeder wurde in 3er-Gruppen aufgeteilt und somit war die sechs Tage über verteilt jeder einmal in der Küche und im Spüldienst. Den restlichen Abend ließen wir ruhig ausklingen.

 

Am Samstagmorgen Frühstückten wir alle zusammen, machten uns anschließend alle Lunch Pakete und liefen zum nächst gelegenen Bahnhof, denn heute fuhren wir Kanu. Nach zwei Stationen mit der Bahn und einem kleinen Fußweg waren wir da. Der Bootsverleiher gab uns eine kleine Einweisung und los ging die Fahrt. Jeweils zu dritt besetzten wir ein Kanu. Die Strecke, die wir fuhren, war eine andere und kürzer als die in den vergangenen Jahren.

Es hat trotzdem allen gereicht und es gab, wie auch nicht anders erwartet, die ein oder andere Wasserschlacht mit den Wasserspritzpistolen.

Wir kamen genau bei unserem Campingplatz an und machten uns gemeinsam auf den Weg zu unserem Zelt. Zum Abendessen gab es gegrilltes Fleisch, so wie z. B. auch gegrillte Zwiebeln, Brokkoli oder Blumenkohl. Anschließend gab es ein kleines Lagerfeuer, bei dem wir ein paar Lieder sangen.

 

Nach einer kurzen Nacht und einem stärkendem Frühstück standen am Sonntag kleine Spiele und Fußball vorne an. Am Nachmittag bastelten wir aus alten Auto-Erste-Hilfe-Kästen ausgefallene Schatzkisten mit vielen bunten Feder, Muscheln, Steinen und Perlen. Am Nachmittag wurde zusammen gekocht. Am Abend wurde viel erzählt und gelacht.

 

Am Montag Morgen mussten alle früh aufstehen, ein anstrengender Tag stand vor der Tür, denn wir fuhren in den Kletterpark. Dort durften sich alle drei Stunden lang austoben und ihr Können und ihren Mut zeigen. In den Höhen der Bäume sah man viele mutige Jugendliche. Der Abend wurde gemütlich am Lagerfeuer beendet.

 

Der Dienstag begann wie immer mit dem Frühstück, gefolgt von dem ersten Spiel der für heute geplanten Olympiade. Als erstes wurde ein Geländespiel gespielt, für das auf dem ganzen Gelände Karten mit Nummern und Lösungswörtern verteilt wurden, welche die verschiedenen Gruppen nun so schnell wie möglich finden mussten. Die Suche betraf der Reihe nach immer nur eine Person aus jeder Gruppe, weshalb sich der Rest der 5er Gruppen mit der Lösung einiger kniffliger Rätsel beschäftigen sollte, welche später mit in die Gesamtwertung eingingen. Die Dauer dieses Spieles unterschätzen wir allerdings, weshalb danach nur noch Zeit für zwei weitere Spiel war. Bei dem ersten Spiel mussten alle Teilnehmer in ihren Gruppen die verschiedensten Lebensmittekombinationen mit verbundenen Augen erschmecken.

Das letzte Spiel trug den Namen "Tisch des Hauses". Hier mussten die Gruppen nun so schnell wie möglich die von der Spielleitung geforderten Gegenstände herbeibringen. Hierbei konnte es sich um Socken, einen Kulturbeutel, einen leeren Koffer oder gar um ein komplettes Feldbett handeln. Die größte Schwierigkeit hierbei bereitete den Jungs allerdings der Unterschied zwischen Bodylotion, Gesichtscreme und Duschlotion, welcher sich ihnen auch nach Abschluss des Spieles noch nicht offenbarte. Nachdem die Gruppe mit den meisten Punkten feststand, konnten sich nun alle den Vorbereitungen des Abendessens widmen.

Da wir trotz fortgeschrittener Zeit noch tolles Wetter hatten, beschlossenen wird das Essenszelt schon vorzeitig abzubauen und die dafür benötigte Zeit am nächsten Tag einzusparen. Nach kurzer Zeit hatten wir das geschafft und freuten uns nun alle auf das Essen im Freien. Den Tag beendeten wir mit einem entspannten Lagerfeuer.

 

Schneller als es uns allen lieb war, war nun auch schon der Mittwoch, und somit unser letzter Tag gekommen. Wie jeden Tag frühstücken wir gemütlich und begannen anschließend mit den Aufräumarbeiten. Jeder packte seine Tasche und seinen Schlafsack zusammen und baute sein Feldbett ab. Danach bauten alle gemeinschaftlich das Küchenzelt und die beiden Schlafzelte ab, so das wir rechtzeitig fertig waren als Chrissi und Steffen mit dem Lkw kamen um uns abzuholen.

So endete unser letzter Tag der diesjahrigen Kanutour nach dem Ausräumen des Lkw's im Jugendraum und in Heusenstamm am frühen Nachmittag.

 

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