Ein Wochenende im Schnee

Die Landesjugend veranstaltete vom 2.2. bis zum 4.2.2007 eine Fahrt in den Schnee.

Freitags konnte ich leider noch nicht mit, allerdings machte ich mit Jochen und Anja, dem Jugendleiter und der Stellvertreterin, aus, dass Benny, Michael und ich Samstags morgens zu Besuch nachkommen würden. 

Wir wollten den Samstag bleiben. Nach über einer Stunde Fahrt kamen wir kurz nach neun dann endlich auf der Wasserkuppe an. Durch den Nebel und den Schnee dauerte an diesem Morgen alles etwas länger.

Beim Treffen im Gruppenraum, an dem die Landesjugend, die Ortsverbände Habichtswald, Baunatal, Wiesbaden und Offenbach teilnahmen, stellte sich dann leider heraus, dass die Rodelbahn vereist war, und das geplante Schlittenfahren somit ausfallen musste.

Aber natürlich stand ein Ausweichprogramm fest. Mittags sollten wir dann Schlittschuhlaufen gehen.

Bevor dies jedoch geschah, machten wir uns allesamt auf den Weg und besichtigten das Flugmuseum auf der Wasserkuppe.

Nun, da wir unsere Gehirne mit neuem Wissen gefüttert hatten, machten wir einen Spaziergang. Eine Weile später trennte sich unsere Gruppe vom Rest. Wir liefen noch ein ganzes Stück weiter, machten mehrere Schneeballschlachten, kamen an der Skipiste vorbei und hatten allesamt sehr viel Spaß. Um kurz vor eins kamen wir dann durchgefroren zum Mittagessen. Es gab Salzkartoffeln mit Leberkäse und Gemüse. Ein Lob an die Küche, das Essen war sehr lecker. Nach dem Essen entschied ich dann, dass ich doch bis zum Sonntag bleiben wollte. Benny und Michael fuhren allerdings um 14 Uhr, als wir zum Schlittschuhlaufen nach Fulda aufbrachen, wieder zurück in Richtung Heimat. Nachdem sich der Tumult beim Schuhverleih wieder ein bisschen gelegt hatte, fuhren Annalena, Svenja, Tayyip und Goran eifrig auf dem Eis herum. Trotz einiger Stürze kamen sie munter zurück.

Anja, Jochen und ich verbrachten unsere Zeit damit Fotos zu schießen, wir hatten uns keine Schuhe ausgeliehen.

Pünktlich zum Abendessen um 18 Uhr waren wir wieder zurück, wir hatten nur wenig Zeit, anschließend in den Gruppenraum zu gehen. Es war an der Zeit, zur Fackelwanderung aufzubrechen. Jeder Teilnehmer und Betreuer bekam nun eine Fackel, ein Ortskundiger stellte sich vor und lies uns wissen, dass wir nun auf eine kleine Wanderung gehen würden. Auf dem höchsten Punkt der Wasserkuppe angekommen, waren bis auf wenige Fackeln alle erloschen, durch den starken Wind und Nebel war es kaum möglich mit den vielen Flammen zusammen zu laufen, Funken sprühten, deswegen dachten wir, es sei vielleicht besser, die Fackeln im Schnee ersticken zu lassen.

Die wenigen, die oben angekommen waren und noch brannten, wurden dann durch ein Spiel schließlich auch gelöscht. Schneeballzielwerfen. Das Ziel? Die Fackeln zu treffen und auszuwerfen.

Wir lernten auf dem nur schwer begehbaren Weg, dass die Wasserkuppe mit 950 m der höchste Berg Hessens ist, und dass auf diesem die Quelle der Fulda entspringt. Zurück von unserer Wanderung erwartete uns ein stattliches Feuer im Hof der heutigen Herberge. Früher war diese eine Kaserne gewesen. Es gab warme Getränke und Stockbrot. So klang der anstrengende Tag letztendlich aus. Sonntag morgen kamen wir selbstverständlich gut aus den Betten, machten unser Zimmer abreisefertig und gingen zum Frühstück. Gestärkt machten wir uns auf den Heimweg...

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