Grundlagenseminar vom 24.03.2008 - 30.03.2008

Am 24 März machten wir uns auf nach Bonn wo wir in der Jugendherberge auf dem Venusberg erwartet wurden. Nachdem wir Jochen klar gemacht hatten, dass wir wirklich alle der Sachen in unseren Koffern brauchten, die doch soooooo groß nun auch wieder nicht waren, und sie im Auto verstaut hatten, fuhren wir los. Nach zwei Stunden Fahrt und um ein Sandwich von Subway schwerer trafen wir in der Jugendherberge ein. Wir zerrten unsere Koffer in den ersten Stock und richteten uns im Zimmer Nummer 115 häuslich ein.

Nach dem ersten Treffen im Seminarraum „Sachsen“ und der altbekannten Kennenlernrunde „Ich heiße….Ich komme aus….Meine Hobbys sind…“machten wir uns auf zum Abendessen.

Der Dienstag begann unserer aller Meinungen nach um einiges zu Früh und so saßen wir alle mehr oder weniger wach nach dem Frühstück im Seminarraum und beredeten das erste anliegende Thema: der Aufbau eines Vereins. Auch wenn es sehr interessant war, waren wir doch alle froh, als die Uhr an der Wand auf Zwölf zeigte und wir uns mit, für Jugendherbergen besonders gutem Essen, den Bauch vollschlagen und den Kopf ein wenig frei bekommen konnten. Der Rest des Tages verlief wie der Vormittag: Spielvorschläge, …

Auch der nächste Tag begann wie der Tag zuvor. Aus dem Bett fallen, zum Frühstück schlurfen und in den Seminarraum gehen. An diesem Tag war Alex da, der uns über die Rechte und Pflichten eines Gruppenlagers aufklärte. Was macht man wenn der Vater eines Kindes kommt und es mit nehmen möchte, er aber nicht der Erziehungsberechtigte ist? Am Ende des Tages wussten wir alle mehrere Antworten auf diese, sowie auch auf unzählige andere Fragen. Auch an diesem Abend schwirrte uns der Kopf voll mit Paragraphen und

anderen sich mit dem Recht beschäftigenden Dingen und wieder hatten wir eine recht angenehme Abwechslung: Weil Simone Geburtstag hatte, waren Anja, Jochen, Katrin und  Chris gekommen. Wir fuhren in die Stadt und machten uns auf die Suche nach einer netten Bar. Nach einer halben Ewigkeit und orientierungslosem hin- und hergerenne, fragten wir einige Jugendliche, die irgendwie alle in eine andere Richtung zu laufen schienen. Nach dem wir zum dritten Mal nachgefragt hatten, bekamen wir dann auch endlich eine Antwort mit der wir etwas anfangen konnten. Wir fanden die lang gesuchte Bar und bekamen endlich auch etwas zu trinken.

Der Mittwoch begann gefühlte zwei Stunden früher als sonst aber trotzdem wurden wir recht schnell wach, da an diesem Tag die Fahrt nach Köln anstand. Wir kramten unsere sieben Sachen zusammen, verstauten sie in unseren Rucksäcken und trotteten zur Bushaltestelle.

Wir besuchten das Bundesbüro des ASB`s und alle wichtigen Dinge wurden uns bei einer kleinen Führung erklärt. Wir trafen die andere Gruppe des Grundlagenseminars, das wie ursprünglich geplant in Köln war. Danach trennten wir uns und jeder ging seiner Wege auf Erkundungstour in Köln.

Der Donnerstag und Freitag war wieder mit Wissen und Vorschlägen vollgepackt. Wir bekamen zum Beispiel erklärt welche verschiedenen psychischen Entwicklungsstadien es gibt, und wie man mit den jeweiligen Kindern umgeht.

Am Samstag neigte sich das Seminar dem Ende zu, und die letzten wichtigen Dinge wurden besprochen, außerdem füllten wir die Feedback-Bögen aus, in denen wir alles bewerten mussten. Die letzten e-mail Adressen wurden ausgetauscht und die ersten Teilnehmer fuhren nach Hause. Auch wir wurden wieder von Jochen abgeholt.

Und auch wenn das Seminar sehr interessant war, und wir viele neue Dinge gelernt haben, die wir mit in die Gruppenstunde nehmen können, waren wir doch froh unsere eigenen bequemen Betten wieder zu haben.

 

.