Grundlagenseminar in Köln vom 09.04.07 bis zum 15.04.07

 

Als Jochen und Anja erzählten, sie wären mit Benny zusammen vor einiger Zeit auf dem Grundlagenseminar gewesen, und es hätte echt Spaß gemacht, dachten Carsten, Eric, Michael und ich uns, das machen wir auch!
So fuhren wir dann also alle zusammen mit dem ICE am 09.04.07 mittags um halb drei los...

schon eine Stunde später waren wir in Köln. Ein  Stück mit der U-Bahn gefahren, waren wir dann auch schon im Stadtteil Sülz angelangt, von dort mussten wir nur noch 10 Minuten bis zum Landesverband des ASB laufen, in dem wir untergebracht sein sollten.

Dort angekommen, stellten wir fest, wir waren die ersten. Nachdem wir freundlich empfangen wurden, bekamen wir alle einen Schlüssel für unser Zimmer.

Jeder hatte ein Einzelzimmer und sogar sein eigenes Bad.

Es gab dort einen kleinen Innenhof, dieser war recht freundlich als kleiner „Garten“ gestaltet.

Nach und nach kamen andere Teilnehmer hinzu, wir lernten Jan (22), unseren Seminarleiter kennen, und bald kam auch Herbert Münch (42), unser Referent, hinzu.

Ich dachte mir schon, das wird was werden...

Und so kam es dann auch.

Nachdem die 5 Teilnehmer aus Königswusterhausen pünktlich zu Seminarbeginn um 18 Uhr eintrudelten, und dann alle 16 Teilnehmer, Herbert und Jan, da waren, ging es zum Abendessen.

Über das Essen konnte man nicht klagen.

An diesem Abend lernten wir uns durch verschiedene Spiele alle kennen.

Im Wohnhaus gab es eine Kellerbar, diese wurde zu unserem abendlichen Aufenthaltsplatz.

An den folgenden Tagen der Woche lernten wir viel über Arbeit mit Kindern, wie man was gestalten kann, paukten uns Theorie in die Köpfe und lernten auch viel durch die Praxis.

Fest steht, dabei hatten wir alle sehr sehr viel Spaß.

Man merkte kaum, dass man bei dem, was man da tat, eigentlich lernte.

So erstellten wir z.B. in  drei bunt zusammengewürfelten Gruppen je ein Plakat, das unseren perfekten Jungendleiter repräsentieren sollte.

Dabei kamen die verschiedensten Ergebnisse zu Stande.

Wir machten Rollenspiele, in welchen wir uns z.B. in einen Jungendvorstand versetzten und darüber diskutieren sollten, welche Anschaffung für eingenommenes Geld gemacht werden sollte. Natürlich hatte jeder Mitspieler vorher eine feste Rolle zugeteilt bekommen, sodass das gar nicht so leicht war.

Dann gab es jedoch auch Themen, die sehr ernst zu nehmen waren, z.B. was darf ein Jungendvorstandsmitglied, was darf es nicht, wann macht man sich strafbar und wann nicht.

Auch dabei kamen viele Dinge zum Vorschein, denen man nicht solch eine Gewichtigkeit zugeordnet hatte.

Wir lernten zu diskutieren, wann kann ich was sagen, um mein Gegenüber zu beruhigen?

Doch bei diesem Thema waren sich leider nicht alle einig.

Am Donnerstagnachmittag hatten wir „Freigang“. Wir fuhren alle zusammen mit der U-Bahn in die Kölner Innenstadt, Jochen und Anja waren zu Besuch. Dort angekommen kletterten wir gemeinsam auf dem Dom, mir kam es vor, als würde ich den höchsten Berg der Welt besteigen, es nahm einfach kein Ende.

Endlich oben angekommen genossen wir den herrlichen Ausblick. Wir besichtigten die Glocken und den Rest des Domes.

Anschließend konnten wir machen, was wir wollten. Jochen, Anja, Martin und Peter, aus Königswusterhausen und ich setzten uns erst mal auf eine schattige Bank um zu entspannen. Der Domaufstieg saß uns in den Knochen.

Nach reichlichem Shopping fuhren wir dann wieder zusammen nach Sülz.

Jochen und Anja fuhren wieder nach Hause.

Freitags abends grillten wir dann. Nach einem weiteren Seminartag und einer weiteren Nacht hieß es dann am Sonntagmorgen nach dem Frühstück Abschied nehmen.

Zusammen mit den netten Teilnehmern aus Königswusterhausen und einer Teilnehmerin aus Berlin sowie einem Teilnehmer aus Peine fuhren wir zum Kölner Hauptbahnhof. Dort verabschiedeten wir uns dann. Carsten, Michael, Eric, Tobi aus Peine und ich setzten uns dann noch für eine gute Stunde in ein Cafe, unser Zug sollte erst um 13:20 Uhr abfahren.

Im ICE waren wir dann doch alle froh, dass es wieder Richtung Heimat ging.

Nach kurzen Schwierigkeiten beim Einfahren in den Frankfurter Hauptbahnhof waren wir dann endlich wieder fast daheim...

 

by Katrin Müller

 

Fotos folgen