Landesjugendwettbewerb 06.06. - 08.06.2008

Vom 06.06.2008 - 08.06.2008 fand der diesjährige Landesjugendwettbewerb in Bad Emstal statt. Wir starteten mit 2 Schülergruppen und einer Kindergruppe. Von insgesamt 14 teilnehmenden Gruppen starteten 2 in der Kategorie Kinder, 7 in der Kategorie Schüler und 5 in der Kategorie Jugend. Die Schülergruppen aus Offenbach belegten den 1. und 2. Platz und die Kinder errangen ebenfalls den 1. Platz. Unsere Schülergruppe II gewann sogar den Kulturteil mit Ihrem umgedichteten Rap. Bei der ASJ-EM im Menschenkicker konnte Offenbach ebenfalls den 1. und 2. Platz gewinnen.

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Am Freitag den 06.06.08 fuhren wir, die ASJ Offenbach, wie schon alle Jahre zuvor zum Landesjugendwettbewerb. Der Landesjugendwettbewerb ist ein Wettkampf zwischen allen Jugendgruppen des Arbeiter-Samariter-Bundes in Hessen. Kategorien sind  Erste-Hilfe, Allgemeinwissen und Geschicklichkeit sowie Kreativität.

Der offizielle Abfahrtstermin war zwar auf 17.00 Uhr gelegt, doch wir, die Schülergruppen eins und zwei, trafen uns schon um 14.30 Uhr, da wir noch unsere Stücke für den Kulturteil üben mussten. Nachdem wir am Sonntag davor schon einen großteil der Arbeit erledigt hatten waren wir bald fertig.

Mit der Gewissheit, gut auf die Tests der kommenden zwei Tage vorbereitet zu sein, verluden wir unser Gepäck, umarmten die wartenden Eltern noch ein letztes Mal und fuhren los, in Richtung Bad Emstal, Sitz des Gastgebenden Ortsverbandes.

 Nach 2 ½ Stunden Fahrt kamen wir in unserer Unterbringung an: Die Christine-Brückner-Schule. Wir richteten uns häuslich in der äußerst luxeriösen Turnhalle der Schule ein, in der es, Dank der großen Türen, sogar so etwas wie Luft gab und versammelten uns dann in der Aula. Es folgten die üblichen Reden zur Begrüßung von Landesjugendleitung und der Jugendleitung von Bad Emstal, womit der offizielle Teil, der an diesem Tag zu unser aller Glück recht kurz ausfiel, endete. Wir alle waren ein wenig erschöpft, da so langes Sitzen und Koffer hin- und hergeschleppe ziemlich anstrengend ist.

 Nach einer zu kurzen Nacht und mit den, der Isomatte zu verdankenden, gewohnten Rückenschmerzen begann der Samstag um 06.30 Uhr (!!!) mit dem Frühstück.

Nun waren die theoretischen Tests an der Reihe. Erste-Hilfe und Allgemeinwissen wurden geprüft. Eins mussten wir zugeben: Obwohl wir gut vorbereitet waren, nervös waren wir trotzdem, als wir uns in dem Raum hinter dem Regenbogen einfanden. „Wie heißt das geklonte Schaf?“ „Wie ruft der belgische Comicheld seinen treuen Gefährten?“

Ja ja unsere grauen Gehirnzellen wurden schon ganz schön in Anspruch genommen. Doch letzten Endes lief es doch recht gut und unsere „leichte Schwäche“ im Allgemeinwissens-Test konnten wir in der Ersten-Hilfe ausgleichen.

Nachdem unsere grauen Gehirnzellen vorerst genug beansprucht waren, mussten nun die Beine arbeiten. So machten wir uns daran, die Stadtralley durch ganz Bad Emstal zu bewältigen.  

Wir wissen nicht genau, wie viele Kilometer es waren, doch im nach hinein können wir eins ganz sicher sagen: Es müssen so einige gewesen sein!

Auf unserem Weg lösten wir unzählige Fragen und Rätsel, absolvierten Geschicklichkeitsaufgaben und „retteten“ einem halben Dutzend Menschen das Leben. Da waren Kinder von Fahrrädern angefahren worden, wurden von Bienen gestochen und waren allergisch darauf, wurden von Schaukeln getroffen und und und….

 Es war sehr schön doch kann keiner behaupten, er wäre nicht auch froh gewesen, das Ende des langen Weges zu sehen. Es hat sich gelohnt, denn hinterher konnten wir uns mit Popcorn und einem riiiesigen Schokobrunnen stärken. 10 Kilo Schokolade und Obst ohne Ende  wurden gemampft. Und danach, weil wir ja alle noch gaaar nichts gegessen hatten, gab es das Abendessen.

Da wir ja alle sehr auf unsere Figur achten, kam danach wieder etwas, um die Kalorien gleich wieder loszuwerden. Wir spielten Tischkicker, aber nicht das langweilige, bei dem man nur seine Arme bewegt, nein. Wir spielten selbst die Figuren auf einem großen aufgeblasenen Kickerfeld. Nach und nach schieden alle Gruppen aus…bis auf zwei: Beide Offenbacher Gruppen hatten sich tapfer geschlagen und trafen im Finale aufeinander.

Drei Mal dürft ihr raten wer gewann…1…2…3…die Offenbacher!

Und so heimsten wir unseren ersten Sieg ein!!

 Danach folgte der Kulturteil bei dem jede Gruppe etwas vorführte. Nach und nach trugen alle ihre eingeübten Stücke vor. Die Jury schaute sie sich alle an und nach einer kurzen Pause kam die Bekanntgabe des Siegers. Wir alle freuten uns ohne Ende als wir „Schülerguppe 2 aus Offenbach“ hörten. Auch den zweiten Preis hatten wir gewonnen und Annalena, Heiko, Tayyip, Goran und Manuela bekamen einen großen Pokal überreicht.

So endete der Samstag und alle Offenbacher schlüpften, früher oder später, in ihre Schlafsäcke und träumten von der morgigen Siegerehrung.

 Der letzte Tag begann ein wenig später, um 07.30 Uhr, mit dem Frühstück. Als alle Bäuche gefüllt und wir halbwegs wach waren, war aufräumen angesagt.

Natürlich ist das ein Programmpunkt, der sich weniger Beliebtheit rühmen kann, doch was sein muss, muss sein.

Um 10.15 Uhr waren dann alle Toiletten gekehrt, Rucksäcke gepackt und verlegte T-Shirts wieder gefunden und die lang erwartete Siegerehrung konnte beginnen.

Alle hofften, gut abgeschnitten zu haben. Als erstes wurden die Plätze der teilgenommenen Kindergruppen bekannt gegeben. Auch für Offenbach war eine gestartet und wir alle waren unglaublich stolz auf unsere jüngsten Paula, Niklas, Radovan, Dennis und Johanna als wir hörten, dass sie an ihrem ersten LJW den ersten Platz erreicht hatten.

So trollte sich der zweite Pokal in unsere Sammlung.

Weiter ging es, mit den Schülergruppen. Für uns waren Zwei gestartet. Plätze sieben bis fünf wurden vergeben und die Spannung stieg. Die Plätze fünf und vier, und wir waren immer noch nicht dabei. Wir konnten es nicht glauben, als wir hörten, dass unsere Schüler 2 es auf den zweiten und unsere Schüler 1 auf den ersten Platz geschafft hatten. Und wieder einmal hatten wir es geschafft, einige Mitglieder der Jugendleitung, Anja und Katrin, sowohl auch einige andere Offenbacher zum weinen zu bringen.

So hatten wir nun noch zwei Pokale gewonnen.

Die Landesjugendleitung bedankte sich im Namen aller bei Bad Emstal für den schönen LJW und verabschiedete sich. Nach und nach reisten alle Gruppen ab und auch wir machten uns überglücklich auf die Heimreise. Mit dem Sieg beim Tischkickertunier und Vier gewonnen Pokalen, drei ersten und einem zweiten Platz, in der Tasche fuhren wir los und so mancher kleiner ASJ`ler träumte vom großen Sieg beim LJW 2008.